RECHTLICHES
Datenschutzerklärung für AnlegerSuche
Hier erklären wir in einfachen Worten, welche Daten AnlegerSuche in AnlegerSuche verarbeitet: in den Fragebögen für Anfragen und Bewerbungen, im Kundenportal und in unserer Kommandozentrale.
Stand: 08.10.2026
1. Verantwortlicher und Kontakt
Saman Pajouheshi
Einzelunternehmen · Geschäftsbezeichnung AnlegerSuche
Schleswiger Damm 151a
22457 Hamburg, Deutschland
Datenschutzanfragen, Auskunft, Widerruf und allgemeiner Kontakt: kontakt@anlegersuche.de
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht benannt. Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zum Datenschutz ist Saman Pajouheshi.
2. Worum es geht
AnlegerSuche unterstützt Unternehmen aus der Immobilien- und Kapitalanlagenbranche (zum Beispiel Bauträger, Projektentwickler und Vertriebe) dabei, Interessenten und neue Mitarbeitende zu gewinnen. Diese Unternehmen nennen wir im Folgenden „Kunden“. Dafür betreiben wir das System AnlegerSuche mit drei Bereichen:
- Fragebögen unter portal.anlegersuche.de: Hier stellen Interessenten eine Anfrage oder bewerben sich. Wir geben die Angaben an den jeweils namentlich genannten Kunden weiter.
- Kundenportal unter portal.anlegersuche.de: Mitarbeitende unserer Kunden sehen dort die Anfragen und Bewerbungen, die für sie bestimmt sind, sowie Kennzahlen zu ihren Kampagnen.
- Kommandozentrale unter portal.anlegersuche.de: Hier arbeiten wir selbst und von uns beauftragte Personen.
Diese Erklärung gilt für AnlegerSuche. Für unsere Website anlegersuche.de gilt deren eigene Datenschutzerklärung. Sobald wir Ihre Angaben an einen Kunden weitergegeben haben, ist dieser für seine weitere Verarbeitung selbst verantwortlich und informiert Sie darüber.
AnlegerSuche bietet keine Anlageberatung, keine Anlage- oder Immobilienvermittlung und keine Rechtsberatung an. Beratung und Vertrieb liegen allein beim jeweiligen Kunden.
3. Aufruf der Seiten
Wenn Sie eine Seite von AnlegerSuche aufrufen, verarbeitet unser Hosting-Dienstleister technisch notwendige Daten: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, übertragene Datenmenge, verweisende Seite sowie Angaben zu Browser und Betriebssystem. Das ist nötig, um die Seiten auszuliefern, Fehler zu finden und Angriffe abzuwehren. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und funktionsfähigen Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Diese Protokolle werden nur für kurze Zeit gespeichert und nicht mit anderen Daten zusammengeführt.
Schriften, Bilder, eigene Videos und Programmcode liefern wir von unserem eigenen Server aus. Beim bloßen Aufruf eines Fragebogens wird kein externes Video geladen. Neue Fragebögen mit Videos von YouTube oder Vimeo veröffentlichen wir derzeit nicht. Enthält ein bereits veröffentlichter Fragebogen ein solches Video, entsteht die Verbindung zu YouTube (Google) oder Vimeo erst, wenn Sie auf „Video abspielen“ klicken. Dabei erhält der Anbieter insbesondere Ihre IP-Adresse und technische Angaben zum Abruf und verarbeitet sie auch nach seinen eigenen Bedingungen. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung durch den Klick (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Der Fragebogen ist ohne das Video vollständig nutzbar. In Fragebögen mit Meta-Pixel lädt Ihr Browser das Pixel von Meta erst, nachdem Sie dort „Alle akzeptieren“ gewählt haben (siehe „Meta-Pixel und Conversions API“).
4. Fragebögen für Anfragen (Interessenten)
Welche Daten wir verarbeiten
- Ihre Antworten im Fragebogen. Je nach Kampagne können das auch berufliche und wirtschaftliche Angaben sein, etwa Beruf, Einkommensrahmen, Eigenkapital, Anlageziel oder Zeitrahmen.
- Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer.
- Herkunft Ihrer Anfrage: Kampagnenangaben in der Adresse (zum Beispiel UTM-Parameter), Klick-Kennungen von Werbeplattformen, sofern in der Adresse enthalten (fbclid, gclid, li_fat_id), die Seite, über die Sie gekommen sind, und die Adresse des Fragebogens.
- Nachweis Ihrer Einwilligung: Zeitpunkt, IP-Adresse, Browserkennung, die Version und der genaue Wortlaut der angezeigten Texte sowie die Version des Fragebogens.
- Ob und wann Sie Ihre E-Mail-Adresse bestätigt haben.
Zwecke und Rechtsgrundlagen
- Weitergabe Ihrer Anfrage an den im Fragebogen genannten Kunden, damit er Sie per Telefon und E-Mail kontaktiert: Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und die Bearbeitung Ihrer Anfrage auf Ihren Wunsch (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
- Nachweis Ihrer Einwilligung, Schutz vor Missbrauch, Erkennung doppelter Anfragen und Auswertung des Erfolgs der Kampagne: unser berechtigtes Interesse und das des Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Für den Nachweis der Einwilligung sind wir zudem nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO verpflichtet.
Weitergabe an den Kunden
Der Name des Kunden steht im Einwilligungstext direkt über dem Absendeknopf, zusammen mit seiner Anschrift. Der Kunde erhält Ihre Anfrage auf einem oder mehreren dieser Wege:
- im Kundenportal, zugänglich nur für die freigeschalteten Mitarbeitenden dieses Kunden,
- als E-Mail-Benachrichtigung an die vom Kunden benannten Empfänger und die zuständige Vertriebsperson,
- als neue Zeile in einer Google-Tabelle des Kunden, wenn der Kunde diesen Weg gewählt hat,
- als CSV-Datei (Export im Portal oder täglicher Anhang per E-Mail, wenn der Kunde das wünscht).
In der Regel geben wir Ihre Anfrage sofort weiter. Parallel senden wir Ihnen eine E-Mail mit einem Bestätigungslink (Double-Opt-In). Für einzelne Fragebögen kann eingestellt sein, dass die Weitergabe erst nach Ihrer Bestätigung erfolgt. Bei manchen Kampagnen prüfen wir Ihre Anfrage zunächst selbst und geben sie erst nach dieser Qualifizierung weiter.
Vorauswahl nach Ihren Angaben
Für jede Kampagne legen wir fest, welche Antworten nicht zum Angebot passen (zum Beispiel ein Zeitrahmen oder ein Einkommensrahmen außerhalb der Zielgruppe). Wählen Sie eine solche Antwort, zeigt der Fragebogen am Ende einen Hinweis, dass das Angebot gerade nicht passt, und wir geben die Anfrage nicht weiter. Diese Regel wertet nur Ihre eigenen Angaben aus. Sie führt nicht zu einer rechtlichen Wirkung, sondern nur dazu, dass der Kunde Sie zunächst nicht kontaktiert. Wir können jede aussortierte Anfrage persönlich prüfen und freigeben. Wenden Sie sich dazu gern an kontakt@anlegersuche.de.
Zusätzlich kann für eine Kampagne hinterlegt sein, dass einzelne Antworten Punkte ergeben. Aus der Summe entsteht eine farbige Einschätzung (grün, gelb oder rot), die wir beim Kontakt speichern und danach nicht mehr verändern. Sie dient allein als Reihenfolge für die Anrufe des Kunden. Es ist keine automatisierte Entscheidung im Einzelfall mit rechtlicher Wirkung oder ähnlicher erheblicher Beeinträchtigung: Jede Anfrage wird unabhängig von der Farbe weitergegeben und von einem Menschen bearbeitet.
Doppelte Anfragen
Senden Sie denselben Fragebogen innerhalb von 24 Stunden mit derselben E-Mail-Adresse oder Telefonnummer erneut ab, legen wir keine neue Anfrage an. Liegt beim selben Kunden bereits ein Kontakt mit diesen Angaben vor, markieren wir die neue Anfrage als mögliche Dublette. Beide bleiben bestehen.
Schutz vor Missbrauch
Wir verwenden kein Captcha. Stattdessen nutzen wir ein für Menschen unsichtbares Formularfeld, eine Mindestzeit zwischen Aufruf und Absenden (signierter Zeitstempel) und eine Begrenzung der Einsendungen je IP-Adresse pro Minute. Dafür wird die IP-Adresse mit dem Einwilligungsnachweis gespeichert (siehe oben).
Statistik ohne Personenbezug
Pro Fragebogen und Tag zählen wir Aufrufe, Starts, erreichte und abgeschlossene Formularschritte, Einsendungen und aussortierte Einsendungen. In diesen Tageszahlen speichern wir weder IP-Adressen noch Besucherkennungen. Um wiederholte Meldungen derselben Formularsitzung für kurze Zeit zu begrenzen, halten wir einen technischen Prüfwert für höchstens zwei Stunden im Arbeitsspeicher des Servers; er wird nicht in die Statistik übernommen.
Nach dem Absenden
Auf der Dankesseite kann ein Knopf „Jetzt Wunschtermin auswählen“ zu einem Terminbuchungsdienst des Kunden führen (zum Beispiel Calendly). Erst wenn Sie darauf klicken, verlassen Sie AnlegerSuche. Für die Verarbeitung dort sind der Kunde und der jeweilige Dienst verantwortlich. Bietet die Kampagne keine Terminbuchung an, steht dort stattdessen nur der Hinweis, dass sich jemand persönlich bei Ihnen meldet; dabei verlassen Sie AnlegerSuche nicht.
5. Fragebögen für Bewerbungen
Über Bewerber-Fragebögen verarbeiten wir dieselben Arten von Daten wie bei Anfragen (Antworten, Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Herkunft, Einwilligungsnachweis). Die Antworten betreffen Ihre berufliche Erfahrung, Ihre Situation und Ihre Vorstellungen zur Stelle.
Zwecke und Rechtsgrundlagen
- Sichtung Ihrer Bewerbung und Weitergabe an den genannten Kunden als möglichen Arbeitgeber, damit dort über ein Beschäftigungsverhältnis entschieden werden kann: Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO in Verbindung mit § 26 BDSG) und Ihre Einwilligung in die Weitergabe (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).
- Einwilligungsnachweis, Missbrauchsschutz, Dublettenerkennung: berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Ablauf und Empfänger
- Nach dem Absenden erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
- Zunächst sehen nur wir und von uns eingesetzte Mitarbeitende Ihre Bewerbung.
- Haben wir Sie vorqualifiziert, sieht der Kunde Ihre Bewerbung in seinem Kundenportal.
- Ist ein Interview vereinbart, erhält der Kunde eine E-Mail-Benachrichtigung und, wenn er diesen Weg gewählt hat, eine Zeile in seiner Google-Tabelle.
- Wie bei Anfragen werden Bewerbungen mit unpassenden Antworten nicht weitergegeben; wir können sie persönlich prüfen und freigeben.
6. Terminbuchung
Über unsere Terminseite können Sie selbst ein Gespräch vereinbaren. Dafür verarbeiten wir Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, den gewählten Zeitpunkt und das Gesprächsmedium sowie freiwillig Ihre Gesprächsnotiz. Bei einem Telefontermin ist die Rückrufnummer erforderlich; bei anderen Gesprächsmedien ist sie freiwillig. Wir verarbeiten diese Angaben, um das Gespräch zu organisieren und Ihnen die Verwaltung des Termins zu ermöglichen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei geschäftlichen Kontaktpersonen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Was dabei passiert: Nach der Buchung veranlassen wir eine Bestätigung per E-Mail mit dem Termin als Kalenderdatei und einem persönlichen Link zum Verschieben oder Absagen. Vor dem Termin ist eine Erinnerung vorgesehen. Bei einer Versandstörung können diese Nachrichten später eintreffen; die Buchung bleibt gespeichert. Wir versuchen außerdem, den Termin in den Google-Kalender Ihrer Ansprechperson einzutragen, um Überschneidungen zu vermeiden. Gelingt das nicht, bleibt die Buchung in unserer Übersicht bestehen und der Kalenderfehler wird intern vermerkt. Beim Versuch, den Kalendereintrag zu erstellen, werden Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Notiz und bei Telefonterminen Ihre Rückrufnummer an Google übermittelt. Die Bestätigungs- und Erinnerungsmails versenden wir über unser Postfach bei Google.
Gesprächsmitschrift: Für einzelne Gespräche nutzen wir zusätzlich Wispr Flow Notetaker. Der Dienst verarbeitet den Gesprächston und erstellt daraus gegebenenfalls ein Transkript mit Sprecherzuordnung, Zusammenfassung und Aufgaben. Darin können Namen, Terminangaben und Projektinhalte stehen. Eine Mitschrift findet nur statt, wenn alle Teilnehmenden vor Beginn über Dienst und Zweck informiert wurden und zugestimmt haben (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); ohne diese Zustimmung gibt es keine Mitschrift. Bereits gespeicherte Mitschriften prüfen wir gesondert auf die erforderliche Zustimmung und weitere Erforderlichkeit. Die Terminbuchung allein ist keine Zustimmung; ohne Mitschrift kann das Gespräch ebenfalls stattfinden. Eine Nutzung für interne Wissenssammlung oder Training erläutern wir zuvor gesondert. Sie können Ihre Einwilligung für die Zukunft widerrufen. Wispr Flow verarbeitet Gesprächsdaten in den USA.
Speicherdauer: Zwölf Monate nach dem Termin überschreibt unser täglicher Löschlauf in der Buchungstabelle Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Notiz sowie den individuellen Gesprächslink und die Kalenderkennung. Im selben Lauf entfernen wir aus den gespeicherten Versandaufträgen und Versandprotokollen der Terminmails Empfängeradresse, Nachrichtendaten und Betreffzeilen; noch offene alte Terminmails werden gestoppt. Terminzeit und eine gegebenenfalls vorhandene Zuordnung zu einem Geschäftskontakt können für nachvollziehbare Geschäfts- und Organisationszwecke länger erhalten bleiben. Google-Kalendereinträge, bereits versendete E-Mails und Einträge in unserer Kundenverwaltung werden durch diesen Lauf nicht automatisch gelöscht; für sie gelten ihre jeweiligen Zwecke und Aufbewahrungsfristen. Das gilt auch für abgesagte Termine. Wispr-Transkripte und Zusammenfassungen sind davon getrennte Kopien. Für Transkripte ist nach dem zuletzt geprüften Kontostand keine automatische Löschfrist eingestellt; sie bleiben bis zur manuellen Löschung erhalten. Nach Abschluss der Projektbearbeitung prüfen wir den weiteren Bedarf und entfernen nicht mehr benötigte Inhalte auch beim Anbieter. Eine spätere verkürzte Aufbewahrung nur des Transkripts entfernt dort nicht automatisch Zusammenfassung und Notizen.
7. Onboarding-Fragebogen für Kunden
Zu Beginn einer Kampagne senden wir unseren Kunden einen persönlichen, zeitlich begrenzt gültigen Link zu einem Fragebogen. Darin werden Angaben zum Unternehmen und zur Kampagne erfasst, etwa Firmierung, Anschrift, verantwortliche Person, E-Mail-Adressen für die Übergabe, Telefonnummer, Datenschutz-Ansprechpartner, Kalender-Link, Erreichbarkeitszeiten sowie fachliche Angaben zum Angebot oder zur Stelle.
Wir verwenden diese Angaben, um die Kampagne und die Fragebögen vorzubereiten und die Übergabe einzurichten. Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit unserem Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); soweit Angaben zu Mitarbeitenden des Kunden betroffen sind, unser berechtigtes Interesse an der Zusammenarbeit (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Angaben bleiben für die Dauer der Zusammenarbeit in der Kundenakte gespeichert.
8. Kundenportal und Kommandozentrale
Zugänge zum Kundenportal legt ausschließlich AnlegerSuche an, auf Wunsch des jeweiligen Kunden. Die eingeladene Person erhält dazu eine E-Mail mit einem persönlichen Link. Wir verarbeiten E-Mail-Adresse, Name, Funktion im Unternehmen, Rolle, zugeordnetes Unternehmen, ein Passwort in verschlüsselter (gehashter) Form, Zeitpunkte der Anmeldung sowie die freigegebenen Bereiche. Die Anmeldung ist mit Passwort oder mit einem Anmeldelink per E-Mail möglich.
Profilbild: Sie können freiwillig ein Porträtfoto hochladen. Ihr Browser verkleinert es vor dem Hochladen auf 512 × 512 Bildpunkte; gespeichert wird es unter einem zufälligen, nicht erratbaren Dateinamen bei unserem Datenbankanbieter. Das Foto erscheint im Portal neben Ihrem Namen. Das Foto der Ansprechperson von AnlegerSuche erscheint zusätzlich auf der öffentlichen Terminseite und ist dort ohne Anmeldung sichtbar. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können sie jederzeit widerrufen, indem Sie das Foto unter „Konto“ entfernen; es wird dann sofort gelöscht.
Benachrichtigungen aufs Handy: Unter „Konto“ können Sie freiwillig einschalten, dass Ihr Gerät für von Ihnen ausgewählte Ereignisse eine Mitteilung anzeigt: neue für Sie sichtbare Kontakte oder Vorgänge zu Anträgen und Freigaben. Dafür speichern wir je Gerät die von Ihrem Browser erzeugte Zustelladresse mit den zugehörigen Schlüsseln, eine Kurzbezeichnung des Geräts (etwa „iPhone · Safari“), den Zeitpunkt des Einschaltens und der letzten Zustellung. Bei einem neuen Kontakt enthält die Mitteilung nur Kampagne und Kurzname; Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Antworten stehen nicht darin. Bei Anträgen und Freigaben erscheint nur ein allgemeiner Hinweis auf Neuigkeiten im Portal, ohne Antragstitel oder Nachrichtenauszug. Auch knappe Hinweise können auf dem Sperrbildschirm sichtbar sein. Die Mitteilung wird verschlüsselt über den Benachrichtigungsdienst des Herstellers Ihres Browsers bzw. Betriebssystems zugestellt (Apple bei Safari, Google bei Chrome und Edge auf Android, Mozilla bei Firefox, Microsoft bei Edge unter Windows). Der Zustelldienst erhält die für die Zustellung notwendigen Angaben und die verschlüsselte Nachricht. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie mit dem Einschalten und der Erlaubnis im Gerät erteilen, sowie § 25 Abs. 1 TDDDG für den Speicherzugriff auf Ihrem Gerät. Sie können sie jederzeit widerrufen: unter „Konto“ mit „Auf diesem Gerät ausschalten“ oder in den Mitteilungs-Einstellungen Ihres Geräts. Schalten Sie im Konto aus, löschen wir den Eintrag für dieses Gerät sofort. Ungültige Zustelladressen entfernt das System automatisch. Nicht mehr genutzte Geräte können Sie jederzeit im Konto austragen. Portalinhalte werden dafür nicht auf Ihrem Gerät zwischengespeichert.
Zweck ist die sichere Bereitstellung des Portals für unseren Kunden. Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit dem Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und unser berechtigtes Interesse an einer sicheren Zugangsverwaltung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Exporte werden mit Person, Zeitpunkt und Zeilenzahl protokolliert, ebenso versendete E-Mails.
Nutzung des Portals
Wenn Sie im Kundenportal angemeldet sind, erfassen wir Ihre Nutzung:
- aufgerufene Seiten und Abschnitte
- angeklickte Schaltflächen und Links
- Aufenthalts- und Lesedauer, Scrolltiefe
- Zeitpunkt der ersten und letzten Anmeldung
Inhalte von Eingabefeldern und Kontaktdaten erfassen wir dabei nicht. Die Angaben sehen nur Mitarbeiter von AnlegerSuche. Wir nutzen sie, um Sie bei der Arbeit mit dem Portal zu unterstützen und das Portal zu verbessern. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Wir speichern die Angaben 12 Monate, den Zeitpunkt der Anmeldungen, solange Ihr Zugang besteht. Sie können jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO), per E-Mail an kontakt@anlegersuche.de.
Cookies und Speicher im Browser
Nach der Anmeldung setzen wir Sitzungs-Cookies unseres Anmeldedienstes. Sie halten Sie angemeldet und schützen Ihren Zugang. Außerdem kann Ihr Browser Ihre Darstellungseinstellung (hell oder dunkel) speichern. Diese Speicherung ist für den von Ihnen gewünschten Dienst unbedingt erforderlich und daher ohne Einwilligung zulässig (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Die Sitzungs-Cookies enden mit der Abmeldung oder mit Ablauf der Sitzung.
Wird ein Zugang nicht mehr benötigt, sperren wir ihn. Kontakte, Kennzahlen und Verläufe im Portal gehören zu den Kampagnen des Kunden und bleiben nach den Regeln in Abschnitt „Speicherdauer“ erhalten.
9. Geschäftliche E-Mails, Telefonate und Kundenverwaltung
Für die Bearbeitung von Anfragen, Angeboten und Kundenaufträgen verwenden wir unser Google-Workspace-Postfach und unsere Kundenverwaltung. Dabei verarbeiten wir geschäftliche Kontaktdaten sowie Inhalte und technische Angaben der Korrespondenz. Für Google Workspace gilt der von uns abgeschlossene Zusatz zur Verarbeitung von Cloud-Daten (Cloud Data Processing Addendum) von Google; er regelt die Verarbeitung in unserem Auftrag und bezieht für Übermittlungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums EU-Standardvertragsklauseln ein. Das Firmenpostfach von Saman Pajouheshi ist weiterhin mit Close verbunden: Eingehende und ausgehende E-Mails, auch wenn sie außerhalb von Close versendet werden, können dort passenden Geschäftskontakten als Aktivitäten zugeordnet werden. Eine Nachricht und gegebenenfalls ihre Anlagen können deshalb sowohl im Google-Postfach als auch in Close liegen. Der Google-Kalender und seine Ereignisse werden ebenfalls mit Close abgeglichen. Zugriff im CRM erhalten berechtigte Nutzer; im derzeit geprüften Close-Konto ist nur Saman aktiv.
Wir nutzen diese Angaben zur Bearbeitung und Dokumentation der Geschäftskommunikation sowie zur Pflege von Kundenbeziehungen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei einem Vertrag mit der betroffenen Person, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Ein Löschen in AnlegerSuche entfernt die getrennten Kopien bei Google und Close nicht automatisch. Angebote und Rechnungen verwalten wir außerdem in Lexware.
Telefonate: In unserer Kundenverwaltung dokumentieren wir Kontaktversuche, Ergebnis, zuständige Person und Folgeschritte. Vor jeder Anwahl prüft das System Kontaktsperren und übergibt erst dann die Nummer an die Telefon-App. Geschäftliche Telefonate führen wir über die Softphone-App der sipgate GmbH, Düsseldorf, oder über ein Telefon der bearbeitenden Person. sipgate verarbeitet dabei als Telekommunikationsanbieter die angerufene Rufnummer, die angezeigte Absendernummer sowie Zeitpunkt und Dauer der Verbindung. Ob jemand erreicht wurde, Gesprächsnotizen und einen möglichen Rückruf trägt die bearbeitende Person selbst ein. Telefonate zeichnen wir nicht auf, und es werden keine Gesprächstranskripte erstellt.
Widerspruch gegen Werbung: Sie können Werbung jederzeit ohne Begründung widersprechen, schriftlich oder am Telefon. Wir sperren dann die betroffene Firma für weitere Ansprache und bewahren einen knappen Sperrvermerk mit Herkunft und Datum auf, damit der Widerspruch dauerhaft beachtet wird (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 21 DSGVO). Zusätzlich prüft das System eingehende Nachrichten im verbundenen Firmenpostfach, auch archivierte, mit festen Textregeln auf ausdrückliche Widersprüche. Dabei wird keine E-Mail an einen KI-Dienst übermittelt. Eindeutige Fälle werden gesperrt, unklare zur persönlichen Prüfung vorgemerkt. Ein Widerspruch gilt unabhängig davon, ob die Automatik ihn erkennt. Informationsmails aus der Kundenverwaltung versenden wir nur einzeln; bei einer angeforderten Informationsmail halten wir fest, wann und wie die Bitte geäußert wurde.
10. Übergabe per E-Mail, Google-Tabelle und CSV
- E-Mail: Benachrichtigungen an Kunden enthalten üblicherweise den Namen der Person und einen Link ins Portal. Bei ausdrücklich eingerichteten Immobilienankauf-Kampagnen enthält die Übergabe zusätzlich E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Objektantworten; darauf weist der jeweilige Fragebogen vor dem Absenden hin.
- Google-Tabelle: Nur wenn der Kunde diesen Weg wählt. Der Kunde teilt dazu eine Tabelle aus seinem eigenen Google-Konto mit unserer Dienstadresse. Wir hängen je neuem Kontakt eine Zeile an (Kennung, Zeitpunkt, Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Antworten). Die Tabelle liegt im Google-Konto des Kunden; für sie ist der Kunde verantwortlich.
- CSV: Freigeschaltete Nutzer können Kontaktlisten im Rahmen ihrer Rechte als CSV-Datei herunterladen. Auf Wunsch erhalten die Empfänger einer Kampagne täglich eine CSV-Datei per E-Mail.
Bei der Immobilienankauf-Kampagne von David Uhrhan (DU Consulting & Services GmbH) wird die Anfrage zuerst im Portal gespeichert und anschließend mit Name, Kontaktdaten und Objektantworten an das von David bestimmte Trello-Board per E-Mail weitergeleitet. Dabei verarbeitet Atlassian als Anbieter von Trello diese Daten. David verwaltet die Zugriffe auf das Board und die dortige Aufbewahrung. Angaben zur internationalen Verarbeitung und den vertraglichen Schutzmaßnahmen stellt Atlassian in seinem Zusatz zur Datenverarbeitung bereit. Der ergänzende Hinweis im Fragebogen benennt die Einwilligung und den konkreten Empfänger.
Was per E-Mail, in Trello, in Google-Tabellen oder als heruntergeladene Datei beim Kunden liegt, wird von unserer automatischen Anonymisierung nicht erfasst. Die Löschung dort liegt in der Verantwortung des Kunden.
11. Künstliche Intelligenz
Beim Erstellen von Fragebögen können wir uns Textvorschläge vom KI-Dienst Anthropic machen lassen. Dafür werden ausgewählte Kampagnenangaben und Antworten aus dem Kundenfragebogen verwendet, etwa Zielgruppe, Angebot oder Stellenprofil. E-Mail-Adressen und Telefonnummern werden anhand von Textmustern entfernt. In freien Textfeldern können trotzdem Namen oder andere personenbezogene Angaben stehen bleiben. Angaben von Interessenten und Bewerbern aus den öffentlichen Fragebögen werden für diese Funktion nicht übermittelt. Die KI entscheidet nicht über eine Anfrage oder Bewerbung. Für interne Kampagnenauswertungen können wir Anthropic außerdem zusammengefasste Werbekennzahlen übermitteln, etwa Reichweite, Klicks und Kosten je Tag; Angaben zu einzelnen Personen sind darin nicht enthalten.
Für interne Recherche geschäftlicher Ansprechpartner und die Prüfung von Unternehmensunterlagen nutzen wir außerdem Codex von OpenAI. Dabei können ausgewählte geschäftliche Kontaktangaben und Dokumentinhalte an OpenAI gelangen. Wir begrenzen die Angaben auf das für die jeweilige Aufgabe Erforderliche. Grundlage ist unser im konkreten Fall abzuwägendes berechtigtes Interesse an der Pflege von Geschäftskontakten und der Bearbeitung unserer Unterlagen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Eine ausschließlich automatische Entscheidung über Verträge, Anfragen oder Bewerbungen findet dadurch nicht statt.
Hierfür verwenden wir derzeit ein persönliches ChatGPT-Pro-Konto. Die Verwendung unserer Inhalte zur Verbesserung der OpenAI-Modelle ist in diesem Konto seit dem 24. September 2026 ausgeschaltet. Vor diesem Zeitpunkt übermittelte Inhalte konnte OpenAI nach den damals geltenden Kontoeinstellungen auch zur Modellverbesserung verwenden; die Abschaltung wirkt für künftige Inhalte.
Für eigene geschäftliche Notizen und Antworten können wir außerdem die Diktierfunktion von Wispr Flow nutzen. Dabei werden die Stimme der diktierenden Person und der gesprochene Text an Wispr übertragen. Im Diktat können Namen, Kontakt- und Projektangaben vorkommen. Diese Diktierfunktion zeichnet kein Gespräch mit Ihnen auf. Zweck und Rechtsgrundlage richten sich nach der jeweiligen Nachricht oder Notiz, insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. b oder f DSGVO. Bei der Kontoprüfung am 24. September 2026 war die Verwendung der Diktatdaten zur Verbesserung der Wispr-Modelle ausgeschaltet; die Speicherung von Diktatdaten auf Wispr-Servern war eingeschaltet. Die zusätzliche Funktion, Text und Umgebung aus der geöffneten Anwendung mitzulesen, ist ausgeschaltet. Diktatkopien bei Wispr bleiben gespeichert, bis sie dort gelöscht werden; das Löschen eines Textes im Postfach oder CRM entfernt sie nicht. Nicht mehr benötigte Diktatkopien löschen wir im Wispr-Konto.
12. Empfänger und Dienstleister
Neben den jeweils genannten Kunden nutzen wir folgende Anbieter. Welche Angaben sie erhalten, hängt von der genutzten Funktion ab. Einige verarbeiten Daten für uns, andere in einem eigenen Verantwortungsbereich.
- Supabase (Vertragspartner mit Sitz in Singapur): Datenbank und Anmeldung. Die Datenbank liegt in der Region Frankfurt am Main.
- Railway (Sitz USA): Hosting der Anwendung, Rechenregion Amsterdam (Niederlande).
- Google (Konzernsitz USA): Versand unserer E-Mails über unser Geschäftspostfach, Eintrag gebuchter Termine in den Kalender der Ansprechperson sowie – wenn ein Kunde diesen Weg gewählt hat – die Übergabe in Google-Tabellen. Für Google Workspace gilt der Zusatz zur Verarbeitung von Cloud-Daten (Verarbeitung in unserem Auftrag, EU-Standardvertragsklauseln für Übermittlungen außerhalb des EWR).
- Close: weiterhin verbundenes CRM für Geschäftskontakte und den Abgleich von geschäftlichen E-Mails, Kalenderterminen und Ereignissen.
- Lexware (Haufe Service Center GmbH, Freiburg): Angebote und Buchhaltung.
- sipgate GmbH, Düsseldorf: Telefonie (Rufnummern und Verbindungsdaten).
- Meta (Meta Platforms Ireland Ltd., Konzernsitz USA): nur in Fragebögen mit Meta-Pixel und nur nach Ihrer Einwilligung, als gemeinsam mit uns Verantwortlicher, nicht in unserem Auftrag (siehe „Meta-Pixel und Conversions API“).
- Anthropic (Sitz USA): nur bei Nutzung der optionalen Textvorschläge; ausgewählte Angaben aus Kundenkampagnen können trotz Entfernung erkennbarer E-Mail-Adressen und Telefonnummern personenbezogen sein (siehe Abschnitt „Künstliche Intelligenz“).
- OpenAI (OpenAI Ireland Limited, Irland): ausgewählte Inhalte für interne Recherche und Dokumentenprüfung. OpenAI ist für dieses persönliche Angebot selbst Verantwortlicher; die Verwendung unserer Inhalte zur Modellverbesserung ist seit dem 24. September 2026 ausgeschaltet (siehe Abschnitt „Künstliche Intelligenz“).
- Wispr Flow (Wispr AI, Inc., USA): Ton, Transkripte und Zusammenfassungen einzelner Gespräche nach gesonderter Zustimmung der Teilnehmenden sowie eigene geschäftliche Diktate (siehe „Terminbuchung“ und „Künstliche Intelligenz“).
Wer im Portal Benachrichtigungen aufs Handy einschaltet, erhält diese über den Benachrichtigungsdienst seines Browsers bzw. Betriebssystems: Apple (Apple Push Notification Service), Google (Firebase Cloud Messaging), Mozilla (Mozilla Push Service) oder Microsoft (Windows Push Notification Services), jeweils mit Konzernsitz in den USA. Diese Dienste übermitteln nur die verschlüsselte Nachricht und können ihren Inhalt nicht lesen (siehe „Kundenportal und Kommandozentrale“).
Darüber hinaus geben wir Daten nur weiter, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind, etwa an Behörden, oder wenn es zur Durchsetzung oder Abwehr von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
13. Übermittlung in Drittländer
Wir wählen, wo möglich, Serverstandorte in der Europäischen Union. Unser Supabase-Vertragspartner hat seinen Sitz in Singapur, Railway, Anthropic und Wispr Flow in den USA. OpenAI nennt für das persönliche Angebot eine Gesellschaft in Irland als Verantwortliche; auch dort können Übermittlungen in andere Länder stattfinden. Google gehört zu einem Konzern mit Sitz in den USA. Der gewählte Serverstandort schließt Zugriffe aus anderen Ländern, etwa bei Wartung oder Support, nicht aus.
Bei einer Übermittlung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums kommen je nach Empfänger ein geltender Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO oder vereinbarte Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO in Betracht. Die Datenschutzvereinbarung mit Supabase Pte. Ltd., Singapur, enthält EU-Standardvertragsklauseln. Informationen zu den für Ihren Vorgang eingesetzten Empfängern und eine Kopie der einschlägigen Garantien erhalten Sie auf Anfrage.
14. Speicherdauer und Anonymisierung
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie wir sie für die genannten Zwecke benötigen.
- Anfragen: Anfragen, aus denen keine Reservierung und kein Kauf wird, anonymisieren wir automatisch nach Ablauf der Löschfrist nach Ende der Kampagne. Die Löschfrist beträgt standardmäßig sechs Monate und kann je Kampagne abweichend eingestellt sein.
- Bewerbungen: Nach einer Absage anonymisieren wir die Angaben automatisch nach Ablauf der Löschfrist (standardmäßig sechs Monate nach der Absage). Andere Bewerbungen löschen oder anonymisieren wir, wenn sie für das Verfahren nicht mehr benötigt werden.
- Anonymisierung heißt: Wir entfernen Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Antworten, Notizen, Herkunftsangaben sowie IP-Adresse und Browserkennung im Einwilligungsnachweis. Übrig bleiben Angaben ohne Personenbezug wie Status, Zeitpunkte, Kampagne und Kanal, damit Kennzahlen stimmen.
- Einwilligungsnachweise: Bei der Anonymisierung entfernen wir daraus insbesondere IP-Adresse und Browserkennung. Erforderliche Nachweise über eine erteilte oder widerrufene Einwilligung können wir danach noch aufbewahren, soweit sie für gesetzliche Pflichten oder die Abwehr konkreter Ansprüche nötig sind.
- Löschung auf Wunsch: Wir prüfen Ihr Anliegen und löschen oder anonymisieren nicht mehr benötigte Daten. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten und erforderliche Nachweise bleiben vorbehalten.
- Portal-Zugänge und Kundenakten: Sie werden während der Zusammenarbeit benötigt. Danach prüfen wir, welche Angaben noch für Abrechnung, Leistungsnachweis oder gesetzliche Pflichten erforderlich sind. Für Kundenakten und gesperrte Zugänge besteht derzeit kein eigener automatischer Löschlauf.
- Nutzung des Kundenportals: 12 Monate.
- Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, etwa aus Handels- und Steuerrecht, bleiben unberührt.
16. Meta-Pixel und Conversions API (nur mit Einwilligung)
Einige Fragebögen nutzen das Meta-Pixel und die Conversions API der Meta Platforms Ireland Ltd., Merrion Road, Dublin 4, Irland („Meta“). Das gilt nur für Fragebögen, die beim Aufruf ein Einwilligungsfenster zeigen, und nur, wenn Sie dort „Alle akzeptieren“ wählen. Wählen Sie „Nur notwendige“, lädt nichts von Meta und wir übermitteln nichts an Meta. Der Fragebogen funktioniert in beiden Fällen gleich.
Was dabei geschieht
- Im Browser (Meta-Pixel): Ihr Browser lädt ein Programm von Meta. Es setzt Cookies (_fbp, bei Aufruf über eine Anzeige auch _fbc) und meldet den Aufruf der Seite sowie – nach erfolgreichem Absenden – das Ereignis „Lead“ (Anfrage) bzw. „SubmitApplication“ (Bewerbung). Dabei erhält Meta unter anderem Ihre IP-Adresse, Browserangaben, die Adresse der Seite und die Klick-Kennung der Anzeige.
- Vom Server (Conversions API): Nach dem Absenden melden wir dasselbe Ereignis mit derselben Ereigniskennung direkt an Meta, damit es nicht doppelt gezählt wird. Wir übermitteln dabei Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer nur in gehashter Form (SHA-256-Prüfwert, vorher vereinheitlicht), die Cookie-Werte _fbp und _fbc bzw. die Klick-Kennung fbclid, Ihre IP-Adresse, die Browserkennung, den Zeitpunkt und die Adresse des Fragebogens. Ihre Antworten im Fragebogen übermitteln wir nicht.
- Anfragen oder Bewerbungen, die nach unserer Vorauswahl nicht zur Kampagne passen, melden wir gar nicht an Meta.
Zweck und Rechtsgrundlage
Wir möchten messen, welche Anzeigen zu Anfragen oder Bewerbungen führen, und Meta ermöglichen, die Anzeigen Personen zu zeigen, für die das Angebot wahrscheinlich passt. Meta gleicht die übermittelten Daten dazu mit Meta-Konten ab. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG für den Zugriff auf Ihr Gerät, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO für die Übermittlung). Für die Erhebung und Übermittlung an Meta sind wir gemeinsam mit Meta verantwortlich (Art. 26 DSGVO); die weitere Verarbeitung bei Meta verantwortet Meta selbst. Informationen von Meta: https://www.facebook.com/privacy/policy
Widerruf und Speicherdauer
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ unten im Fragebogen widerrufen („Nur notwendige“). Danach meldet das Pixel nichts mehr und wir löschen die Meta-Cookies in Ihrem Browser. Ihre Auswahl mit Zeitpunkt und Textversion speichern wir zunächst nur in Ihrem Browser. Wenn Sie mit Einwilligung einen Fragebogen einsenden und ein Ereignis für die Conversions API vorgemerkt wird, halten wir die dafür nötigen Kontaktangaben nur bis zur erfolgreichen Übermittlung oder dem endgültigen Abbruch vor; ausstehende Ereignisse versuchen wir höchstens sieben Tage erneut zu senden. Danach bleibt eine technische Ereigniszeile mit Bezug zum Kontakt und zur verwendeten Textversion bestehen. Für eine Auswahl ohne Einsendung gibt es derzeit keinen gesonderten Nachweis auf unserem Server. Die Cookies von Meta bleiben bis zu 90 Tage gespeichert, wenn Sie sie nicht vorher löschen.
17. Ihre Rechte
Sie haben nach der DSGVO das Recht auf
- Auskunft über Ihre gespeicherten Daten (Art. 15),
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16),
- Löschung (Art. 17),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18),
- Datenübertragbarkeit (Art. 20),
- Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage unseres berechtigten Interesses aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben (Art. 21).
Widerruf: Eine Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, zum Beispiel per E-Mail an kontakt@anlegersuche.de. Die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt. Wurden Ihre Angaben schon an einen Kunden weitergegeben, können Sie den Widerruf auch direkt gegenüber dem Kunden erklären; wir leiten Widerrufe, die uns erreichen, an den betroffenen Kunden weiter.
Beschwerde: Sie können sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Ludwig-Erhard-Straße 22, 20459 Hamburg.
Für Ihre Anliegen genügt eine formlose Nachricht an kontakt@anlegersuche.de.
18. Pflicht zur Bereitstellung
Sie sind weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, uns Daten zu geben. Ohne Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und die Einwilligung in die Weitergabe können wir Ihre Anfrage oder Bewerbung jedoch nicht an den Kunden weiterleiten. Kundenportal-Zugänge setzen eine E-Mail-Adresse voraus.
19. Automatisierte Entscheidungen
Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Einzelfall, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt (Art. 22 DSGVO), findet nicht statt. Die in den Abschnitten zu Anfragen und Bewerbungen beschriebene Vorauswahl ordnet nach Ihren eigenen Antworten ein, ob eine Weitergabe an den Kunden zunächst unterbleibt. Einzelne Antworten können außerdem Punkte ergeben, aus denen eine farbige Einschätzung für die Reihenfolge der Bearbeitung entsteht. Das ist eine einfache automatisierte Bewertung Ihrer Angaben. Wir können eine aussortierte Einsendung persönlich prüfen und freigeben; über einen Vertrag oder eine Einstellung entscheidet diese Bewertung nicht.
20. Datensicherheit
Die Verbindung zu AnlegerSuche ist durchgehend verschlüsselt (HTTPS). Zugriffsrechte sind in der Datenbank selbst hinterlegt: Jeder Kunde sieht nur seine eigenen Daten, auch wenn die Anwendung einen Fehler hätte. Zugänge vergibt nur AnlegerSuche. Links in E-Mails (Bestätigung, Fragebogen, Anmeldung) sind signiert und laufen ab. Weitere Maßnahmen beschreiben wir unseren Kunden auf Anfrage.
21. Änderungen dieser Erklärung
Wir passen diese Erklärung an, wenn sich AnlegerSuche, die eingesetzten Dienstleister oder die Rechtslage ändern. Es gilt die jeweils hier veröffentlichte Fassung. Das Datum oben zeigt den Stand. Angaben zum Anbieter finden Sie im Impressum.